16 Deutsche in Alem Katema

Wenn 16 „ferenji“ (Ausländer) nicht als Touristen, sondern als Workshopleiter, Coaches, Researcher, Lehrer oder als Reporter in Alem Katema sind, dann kann das für einige Aufregung sorgen. Für Aktivitäten im Rahmen des NAKOPA-Projekts der Gemeinde Vaterstetten, aber auch für Maßnahmen des Partnerschaftsvereins war die Reisegruppe Ende Oktober / Anfang November für eine Woche in der Partnerstadt. Computer- und Englisch-Kurse (Foto rechts), Photo- und Video-Workshops, Business-und Entrepreneur-Coaching (Fotolinks) standen auf dem Programm.

 

Dabei stand das von der Stadt übernommene und in AK-VA (Alem Katema – Vaterstetten) umbenannte Internet-Café im Zentrum. Teilnehmer der Fortbildungen und Kurse waren die Angestellten des Internet-Cafés (fünf jungen Frauen), Teilnehmer der Entrepreneur-Schulungen der Berufsschule, ausgebildete Unternehmer-Trainer und die IT-Experten der Stadt. Darüber hinaus waren Auto- und Bauexperten des Vereins mitgekommen, um Maßnahmen im Automotive Department der Vocational School vorzubereiten und die Renovierung des Kindergartens Baldham und den Bau des 3. Kindergartens in Alem Katema vorzubereiten.

Wie wichtig der äthiopischen Stadt und der dortigen Bevölkerung das Engagement der Vaterstettener sind, durfte der Besuch bei einer Bürgerversammlung (großes Foto) mit rund 200 Honoratioren feststellen: Es hagelte Lobreden, Auszeichnungen und Geschenke für das gesamte Team aus Deutschland. Für Anton Stephan und Alexander Bestle, die beiden Vorsitzende des Partnerschaftsvereins ist das aber noch lang kein Grund abzuheben: „Mit dem Engagement an der Berufsschule sind wir zwar dem Thema Bildung treu geblieben, dennoch haben wir Neuland betreten – hier wartet noch viel, viel Arbeit auf uns.“

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